Heute stehe ich für einmal am Haltepunkt und muss warten. Der Blick auf die Uhr bestätigt mir: Ich bin einige Minuten zu früh dran. Pünktlich biegt das Fahrzeug von mybuxi um die Ecke, um mich aufzuladen.
Seit ich mybuxi regelmässig nutze, mache ich es mir quasi zum «Sport», vorgängig mit mir selber zu wetten, ob hinter dem Steuer ein bekanntes Gesicht sitzt. Einige Bekannte, die ich teilweise schon seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen habe, haben mich schon von A nach B gefahren. «Ich finde mybuxi eine gute Sache, vor allem weil die Fahrzeuge elektrisch unterwegs sind», erklärt mir ein Fahrer, den ich bei einer früheren Gelegenheit als engagierten Lehrer erlebt habe. «Ich fahre mybuxi, damit ich weiterhin in Kontakt mit Menschen bin», erzählt eine Pensionierte, die im Gastgewerbe und im Tourismus gearbeitet hat. Und sogar den lokalen mybuxi-Präsidenten habe ich wieder getroffen, obwohl er nur sehr selten selber fährt.
Nicht immer kenne ich die Person hinter dem Steuer. Doch mit jedem Kilometer und mit jedem Wort lernen wir uns kennen – und bei der nächsten Fahrt sind wir uns nicht mehr so fremd. Somit erlebe ich einen weiteren Aspekt von mybuxi: die Freundlichkeit und den Kontakt untereinander.
