Markus Riedo ist einer der häufigsten Fahrer im Moment, folgend das Interview mit ihm persönlich:
Was motiviert dich, für mybuxi zu fahren?
«Ich möchte den Jugendlichen und älteren Menschen etwas zurückgeben. Durch mybuxi werden sie mobiler und unabhängiger. Die ältere Generation kann dank dem Angebot länger in der Region wohnen bleiben. Und die jungen Leute können bis 00.40 Uhr sicher und selbstständig nach Bern oder Fribourg fahren und wieder nach Hause kommen.»
Wie bist du ursprünglich zu mybuxi gekommen?
«Über unseren Gemeindepräsidenten bin ich auf mybuxi aufmerksam geworden. Ich bin Mitglied des Gemeinderats Ueberstorf und war einmal im Emmental in einem Restaurant, wo sich direkt davor ein mybuxi-Haltepunkt befand. So habe ich mybuxi kennengelernt.»
Warum fährst du so viel?
«Weil ich – wie auch andere Fahrerinnen und Fahrer, die viele Einsätze leisten – möchte, dass mybuxi jederzeit verfügbar ist, wenn die Leute es brauchen. Wir wollen nicht, dass jemand hört: ‘mybuxi ist nicht verfügbar’. Deshalb fahren wir so viel, damit der Fahrdienst wirklich zuverlässig angeboten werden kann. Wir wünschen uns allerdings mehr Fahrerinnen und Fahrer.»
Was war dein schönstes Erlebnis während einer Fahrt?
«Ältere Menschen und Jugendliche zeigen so viel Dankbarkeit und Begeisterung – das macht mir grosse Freude. Viele sind sehr zufrieden mit unserem Fahrdienst.
Eine ältere Dame sagte mir einmal, mybuxi gebe ihr ein neues Gefühl von Freiheit: Sie könne wieder mit Freundinnen Kaffee trinken gehen, den Friedhof besuchen oder problemlos zum Arzt fahren – einfach überall hin, wo sie möchte.
Auch ein junger Mann hat mir erzählt, dass er eigentlich aus Ueberstorf weggezogen wäre. Er hat keinen Führerausweis und fand die ÖV-Verbindungen zu schlecht. Dank mybuxi kann er nun länger unterwegs sein und ist nicht mehr auf die letzten Busse um 19.30 oder 20.30 Uhr angewiesen.»
Wie sieht eine super Schicht für dich aus?
«Eine richtig gute Schicht ist für mich, wenn viel läuft und ich möglichst viele Fahrten machen kann. Wenn es einmal ruhiger ist, gibt es einen Aufenthaltsraum (mit WC) und Kaffeemaschine, wo ich die Zeit überbrücken kann.»
Geht mybuxi Sense auf die Schichtwünsche der Fahrer*innen ein?
«Ja, ich kann meine Schichten sehr flexibel gestalten. Auf Schichtwünsche wird wirklich gut eingegangen.»
Wie unterstützt du Menschen mit eingeschränkter Mobilität (z. B. Rollator, Gehstock)?
«Wir unterstützen Menschen mit eingeschränkter Mobilität selbstverständlich beim Ein- und Aussteigen. Im Fahrzeug gibt es zudem eine erhöhte Einstiegshilfe, die das Einsteigen erleichtert. Rollstühle können wir jedoch leider nicht transportieren, und wir haben auch keine spezielle Schulung für Behindertentransporte.»
Was könnte mybuxi aus deiner Sicht verbessern, um den Service für Fahrer noch attraktiver zu machen?
«Im Moment nichts, es stimmt was mybuxi bietet, wir wünschen uns aber noch mehr Fahrer*innen, meldet euch einfach auf der mybuxi-Webseite.»
Welche Tipps gibst du neuen mybuxi-Fahrer*innen?
«Mein Tipp an neue mybuxi-Fahrerinnen und -Fahrer: Bleibt ruhig, auch wenn einmal etwas nicht nach Plan läuft – es gibt immer eine Lösung. Macht am Anfang am besten selbst ein paar Testfahrten, bucht Fahrten und übt im Fahrzeug mit der App und dem Abrechnungssystem. Je mehr Routine man bekommt, desto entspannter wird man, und die Nervosität verschwindet schnell.»
Wie siehst du die Zukunft von mybuxi Sense?
«Ich hoffe, dass mybuxi Sense richtig Fahrt aufnimmt und das Pilotprojekt weitergeführt wird. Die Menschen – besonders jene, die ausserhalb des Dorfes wohnen – sind sehr dankbar für dieses Angebot.»
